Die wichtigste Funktion des Nintendo 3DS ist natürlich das Spielen in 3-D. Doch nicht jedes neu veröffentlichte Spiel für den Handheld muss diese Funktion auch unterstützen, wie wir in einer neuen Ausgabe von „Iwata Asks“ erfahren.

Spiele von Nintendo selbst (hier Ocarina of Time) werden wohl immer einen 3-D-Effekt bieten

Darin erklärt Shigeru Miyamoto noch einmal die Abwärtskompatibilität zu normalen DS-Spielen: „[Der 3DS] ist kompatibel mit Software von früheren Nintendo DS-Systemen, welche im 2-D-Modus dargestellt werden. Die neuen Spiele sind ausschließlich für den Nintendo 3DS, aber ob sie auch 3-D darstellen, ist dem Entwickler überlassen, genauso wie die Nutzung des Touchscreens den Entwicklern für den Nintendo DS überlassen war.“

„Plötzlich von den Entwicklern zu verlangen, dass sie nur noch 3-D-Spiele machen sollen, würde die Hürde für sie deutlich erhöhen“, so Miyamoto weiter. Mit dem Slider an der Seite des 3DS lässt sich die Stärke des 3-D-Effekts, falls vorhanden, selbst anpassen.

Der Verzicht auf 3-D bringt einen deutlichen Vorteil: höhere Performance. Das verdeutlichte Yosuke Hayashi von Team Ninja, als er in einem Interview über Dead or Alive Dimensions sprach. Schaltet man den 3-D-Effekt hinzu, läuft das Spiel mit 30 Bildern pro Sekunde. Ohne 3-D erreicht es hingegen die für die Serie üblichen 60 Bilder pro Sekunde.