Die verbliebenen Assets von Entwickler 38 Studios liegen bei dem US-Bundesstaat Rhode Island. Der Schuldenberg umfasst dabei satte 130 Millionen Dollar, die Rhode Island natürlich irgendwie zusammenbekommen möchte, nachdem man dem Entwickler damals einen großzügigen Kredit gab.

38 Studios - Kingdoms of Amalur und andere Assets sollen verkauft werden

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Übrigens bekommt ihr im Juni Kingdoms of Amalur: Reckoning kostenlos über PlayStation Plus.
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Laut eines Berichts von Providence Journal will der Bundesstaat die Assets nun verkaufen, darunter befindet sich ebenfalls die 'Kingdoms of Amalur'-Marke. Angeblich würde es auch schon Interessenten geben, die jedoch nicht namentlich genannt wurden. Gut möglich, dass es sich dabei um Entwickler oder gar Publisher handeln könnte.

Ebenfalls den Besitzer wechseln könnte das MMORPG, welches sich unter dem Arbeitstitel Project Copernicus in Entwicklung befand und im Universum von Kingdoms of Amalur angesiedelt war. Über 100 Millionen Dollar hätte die Entwicklung kosten sollen, während 38 Studios ein Free2Play-Modell im Sinn hatte.

Das Projekt war schon relativ weit fortgeschritten, knapp ein Jahr Entwicklungszeit veranschlagte das Studio noch bis zum Release.

Einer der Interessenten könnte Electronic Arts sein, schließlich zeigte das Unternehmen im letzten Jahr großes Interesse an Kingdoms of Amalur: Reckoning 2. Hier hieß es, dass man sich vor dem Aus von 38 Studios bereits zusammengefunden und über einen Nachfolger gesprochen habe.