300: March to Glory – Test

PSP

Der Film ist ein Spektakel, das Spiel eher ein Debakel. Wir verraten, wieso...

7
von David Hain, 11. April 2007 11:01 Uhr

Blut für die Welt
Auch grafische Glanzleistungen vollbringt "March to Glory" nicht. Die Texturen sind oft eintönig und verwaschen, die monotone Farbgestaltung, die im Film perfekt funktioniert, steht dem PSP-Titel nicht gut. Die klobigen Charaktermodelle und die schwachen Animationen sind ebenfalls kaum der Rede wert.

Screenshot zu: Der Film ist ein Spektakel, das Spiel eher ein Debakel. Wir verraten, wieso...Durch diese hohle Gasse müssen sie kommen... Wenn es jedoch um die Darstellung von übertriebener Gewalt geht, scheinen die Entwickler voll bei der Sache gewesen zu sein: Normale Schwertschläge münden in riesige Blutfontänen, selbst kleine Fleischfetzen fliegen ab und an in Richtung Bildschirm. Natürlich kann man sein Gegenüber auch in aller Deutlichkeit fachmännisch enthaupten oder der Gliedmaßen entledigen. Das ist weder besonders originell, noch spielerisch sinnvoll, sondern einfach nur peinlich.

Pluspunkte sammelt lediglich der coole Soundtrack. Der ist direkt dem filmischen Vorbild entliehen und sorgt mit treibenden Stücken und orientalischem Flair für die perfekte Musikuntermalung der Actionorgie.