300: March to Glory – Test

PSP

Der Film ist ein Spektakel, das Spiel eher ein Debakel. Wir verraten, wieso...

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von David Hain, 11. April 2007 11:01 Uhr

Moorhuhn in 3D
Also alles Eitel Sonnenschein im PSP-Lande? Weit gefehlt. Denn dort, wo die eigentlichen Missionen beginnen, hört der Spielspaß auf. Nervfaktor Nummer 1: das Gameplay. Vor eintönigen Hintergründen hackt und schnetzelt man sich wie im Wahn durch schier unendliche Gegnerhorden, prügelt wie von Sinnen auf die Knöpfe der PSP ein und hofft, dass die Gelenke bis zum Levelende halten. Moorhuhn in 3D wäre ähnlich anspruchsvoll.

Screenshot zu: Der Film ist ein Spektakel, das Spiel eher ein Debakel. Wir verraten, wieso...Schnetzeln bis der Daumen schmilzt... Keine zwei Sekunden nach Missionsstart stürmen gefühlte zweitausend Gegner auf den heroischen Spartanerkönig ein, gesegnet mit einer KI, die eigentlich eher zum Weglaufen animieren müsste. Am Ende eines jeden Abschnitts wartet dann zwar ein besonders knackiger Endgegner auf den Spieler, der zumindest ein wenig strategisches Vorgehen erfordert. Dennoch kommt es auch hier letztlich nur auf einen besonders schmerzresistenten Daumen an.

Mit allerlei Kombos und Spezialmanövern soll dann doch so etwas wie taktische Tiefe vorgegaukelt werden. Da es aber eigentlich reicht, die beiden möglichen Schlagtasten im Dauerstakkato zu drücken, und die Spezialattacken weder besonders durchschlagskräftig sind noch spektakulär anzusehen wären, lässt man die bunten Knopfkombinationen ziemlich schnell links liegen.