Als wir Julia Syrer auf der Games Convention Online treffen, lässt sie betrübt den Kopf hängen. Soeben ist die Starcraft-Spielerin aus den WCG Finals ausgeschieden. Umso freier redet sie sich im Interview den Frust von der Seele: Über das Stigma, sich als Frau in einer Männerszene behaupten zu müssen, über „Killerspiel“-Anfeindungen und den Stellenwert des E-Sport in Deutschland.

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gamona: Lass dir zunächst einmal sagen, wie leid es uns tut, dass du schon ausgeschieden bist.

Julia Syrer: Danke! Aber immerhin habe ich auch ein Spiel gewonnen, darüber bin ich schon sehr zufrieden. Einige Leute, die im Vorfeld schlecht über mich geredet haben, werden jetzt hoffentlich ganz still sein. (lacht)

gamona: Es gibt Leute, die schlecht über dich reden?

Starcraft-Spielerin Julia Syrer - „Es nervt, dass ich nur wahrgenommen werde, weil ich eine Frau bin“

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Die WCG Finals auf der GCO waren ein Publikumsmagnet.
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Julia Syrer: In der Community sind viele der Meinung, dass ich hier nicht her gehöre. Da heißt es, ich wollte nur die Aufmerksamkeit, würde mich in den Vordergrund drängen – das stimmt aber gar nicht. Mich nervt es selber, dass ich ständig Interviews geben muss, einzig und allein aus dem Grund, weil ich eine Frau bin.

gamona: Wie mit uns…

Julia Syrer: (lacht) Zum Beispiel. Aber so ist das halt im Internet heutzutage: Da wird aus Prinzip gelästert, weil alle anonym sind und glauben, mich flamen zu müssen. Untereinander kommen wir alle bestens miteinander klar, und auch mit allen Spielern, die ich hier in Leipzig getroffen habe, verstehe ich mich super.

gamona: Gibt es denn wenigstens einen Julia-Syrer-Fanclub da draußen? Oder sogar ein paar Groupies?

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Julia Syrer: (lacht) Nicht, dass ich wüsste. Mein einziger Fan bisher ist mein Mann – den ich übrigens über Starcraft kennen gelernt habe.

gamona: Und wer von euch spielt besser?

Julia Syrer: (lacht) Ganz ehrlich: Er hat in dem Moment mit dem Spielen aufgehört, als ich das erste Mal gegen ihn gewonnen habe. Aber umso mehr unterstützt er mich jetzt.

Gamer-Oma mit 25

gamona: Überraschenderweise bist du trotz deiner jungen Jahre eine der ältesten in der E-Sport-Szene.

Julia Syrer: Ja, mit meinen 25 Jahren bin ich schon eine echte „Gamer-Oma“. (lacht) Es gibt sogar einen Spieler, der ist erst 14. Da kommt man sich wirklich alt vor.

gamona: Liegt das daran, dass Gamer grundsätzlich jung sind, oder daran, dass mit dem Alter die Reaktionsgeschwindigkeit nachlässt?

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Unter E-Sportlern ist man mit 25 schon alt.
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Julia Syrer: Es sind ja nicht alle so jung. Viele sind auch Anfang 20. Dass die Reaktionsgeschwindigkeit nachlässt, will ich nicht hoffen – ich will ja noch Starcraft 2 spielen! (lacht) Aber dass ein 14-Jähriger heute Starcraft spielt, ist in meinen Augen schon ein kleines Phänomen: Denn das Spiel ist mittlerweile richtig alt.

gamona: Wie bist du denn zu Starcraft gekommen bzw. zum E-Sport im Allgemeinen?

Julia Syrer: Ich habe schon mit ca. fünf Jahren angefangen, Videospiele zu spielen – auf dem Atari meines Bruders. Am Anfang musste ich immer nur hin und wieder mal als Opfer herhalten. (lacht) Ich weiß aber schon gar nicht mehr, wie die Spiele hießen, ich habe einfach alles Mögliche gespielt: Autorennen bzw. fahrende Pixelhaufen (lacht), irgendwas mit einem Hubschrauber gab es dann noch… Bei zwei älteren Brüdern musste ich mich auch nie um die Spiele selbst kümmern; da gab es ständig von selbst Nachschub.

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Starcraft war Julias "Einstiegsdroge" in die Welt der Computerspiele.
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So richtig angefangen hat es dann bei mir aber erst mit Starcraft. Da war dann der Zeitpunkt gekommen, wo ich mich von meinen Brüdern losgesagt habe, sozusagen. Seitdem spiele ich eigentlich alles Mögliche, vor allem die Titel, die auch auf LANs gespielt werden. Zuletzt habe ich Sacred 2 gespielt – wenngleich da schon mein Rechner gestreikt hat. Für Starcraft braucht man ja auch keine Höllenmaschine… Daher spiele ich oft ältere Spiele, die nicht so hardwareintensiv sind, z.B. Half-Life, Counter-Strike, Siedler 3, Diablo 2.

gamona: Und auf welches Spiel du dich am meisten freust, brauche ich vermutlich gar nicht fragen.

Julia Syrer: (lacht) Starcraft 2 natürlich. Aber auch auf Diablo 3 – die Vorgänger habe ich ebenfalls sehr intensiv gespielt.

"Ich habe schon Starcraft 2 gespielt"

gamona: Was sagst du denn dazu, dass Starcraft 2 in drei Teilen erscheinen soll?

Julia Syrer: Ehrlich gesagt bin ich darüber sogar froh. Denn hätte Blizzard es nicht aufgeteilt, würde es nur noch länger dauern. Und ich will es endlich spielen! Außerdem ist der Multiplayer-Modus ja sowieso enthalten – das ist für mich die Hauptsache.

gamona: Und was hältst du davon, dass kein LAN-Modus enthalten sein wird?

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Für Starcraft 2 ist Julia extra nach Paris gefahren.
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Julia Syrer: Das bereitet mir schon größere Sorgen, da ich mir nicht vorstellen kann, wie das auf LAN-Partys, insbesondere bei Turnieren, funktionieren soll, wenn ein Internetzugang für alle Spieler vorhanden sein muss. Keine Ahnung, wie Blizzard das technisch lösen möchte. Aber bisher haben sie ja auch immer alles hinbekommen, von daher vertraue ich darauf, dass sie sich darüber Gedanken gemacht haben.

gamona: Hast du es denn schon gespielt?

Julia Syrer: Ja, ich bin sogar extra dafür nach Paris gefahren, und vor ein paar Wochen in Köln habe ich es noch mal gespielt – und bin total begeistert! Danach wollte ich gar nicht mehr Starcraft 1 spielen… (lacht) Es gibt etliche sinnvolle Vereinfachungen und es läuft merklich runder.

Ich habe von vielen gehört, die trotz Starcraft 2 bei Teil 1 bleiben wollen, aber auch nur, weil sie es noch nicht kennen. Ich denke, sobald sie es mal ausprobiert haben, werden sie sofort wechseln. Es ist halt einfach Starcraft, sieht aber schöner aus und ist generell einfach besser.

gamona: Warst du nicht wenigstens ein bisschen enttäuscht, als es angekündigt wurde und klar war, dass es im Grunde das gleiche Spiel ist?

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Starcraft 2: "Alles wird gut!"
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Julia Syrer: Im Gegenteil! Ich hatte vorher eher die Befürchtung, dass es sich zu weit vom ersten Teil entfernen würde. Und auch dass mir der Skill, den ich mir antrainiert habe, nichts mehr bringt. Aber nun weiß ich ja, dass alles gut wird. Nun hoffe ich, dass ich vielleicht einen Beta-Key bekomme. Ich würde wahnsinnig gerne in der Beta spielen, aber weiß nicht, wie ich es anstellen kann, dass ich einen bekomme. Vielleicht liest das ja hier irgendjemand, der mir einen schenken kann. (lacht)

gamona: Mal sehen, ob wir da was machen können. Was machst du denn außer zocken sonst noch?

Julia Syrer: Ich arbeite in der Verwaltung als kaufmännische Angestellte. Und ja, ich habe sogar noch andere Hobbys als Starcraft-spielen. Daher komme ich auch leider nicht so viel zum Trainieren, wie ich eigentlich gern würde.

"Ich möchte kein Maskottchen sein"

gamona: Wie viel Zeit bringst du denn für Training auf?

Julia Syrer: Die letzten vier Wochen habe ich mich speziell auf das Turnier hier in Leipzig vorbereitet – da waren es zwei Stunden am Tag, an Wochenenden auch mal vier. Aber auf Dauer geht das leider zeitlich nicht.

gamona: Wie sieht so ein Training aus? Ich weiß zum Beispiel, dass einige Profis als Aufwärmübung eine halbe Stunde lang nur versuchen, möglichst schnell auf einen bestimmten Pixel zu klicken.

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Mehrere Stunden Training am Tag ist für E-Sportler selbstverständlich.
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Julia Syrer: Nein, so was mache ich nicht. Ich bereite mich ausschließlich mit Spielen vor – insbesondere vor Turnieren dann natürlich gezielt bestimmte Karten, mehrmals hintereinander. Übung macht den Meister, heißt es ja auch. (lacht)

gamona: Nun hast du anfangs nur als „Opfer“ gegen deine Brüder gespielt, dann Starcraft entdeckt – wie bist du schließlich zur E-Sportlerin geworden?

Julia Syrer: Anfangs habe ich Starcraft nur online gespielt, rein aus Spaß, und habe so auch nach und nach viele Bekannte im Chat kennen gelernt. Richtig ernst wurde es dann erst 2005, als ich auf meine erste LAN gegangen bin und dort erfahren habe, dass es auch Turniere gibt, an denen ich gleich mal teilgenommen habe.

gamona: Über eines dieser Turniere hast du dich auch für die WCG Finals qualifiziert. Stehen da schon die Firmen mit millionenschweren Sponsorenverträgen Schlange?

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Klischee: Frauen in der Spielewelt werden häufig nur aufs Äußerliche reduziert.
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Julia Syrer: Oh, nein! (lacht) Ich kriege überhaupt nichts! Selbst wenn eines Tages jemand an meine Tür klopfen würde, wäre mir das vermutlich unangenehm. Ich bin noch nicht einmal in einem Clan, weil ich immer etwas Sorge habe, dass ich nur genommen werde, weil ich eine Frau bin – als Maskottchen quasi – und nicht wegen meines Skills.

gamona: Umgekehrt gibt es E-Sportler, die regelrechte Stars sind und sehr viel Geld verdienen – speziell in Korea. Doch auch in Deutschland wird der E-Sport immer professionalisierter. Wie siehst du diesen Trend?

Julia Syrer: Gerade in Deutschland habe ich Bedenken wegen der ganzen „Killerspiel“-Debatte. Ich habe derzeit sogar den Eindruck, dass die Professionalisierung des E-Sport wieder zurückgeht. Solange die Medien und Politiker auf uns herumhacken und den E-Sport in zweifelhafte Zusammenhänge stellen, geht es eher wieder zurück mit dem Sponsoring, weil die Firmen Angst bekommen – völlig unbegründet.

Das ist sehr schade, weil der E-Sport immer mehr Zulauf hat und immer mehr Menschen begeistert – was in den nächsten Jahren sicherlich so weiter gehen wird. Es wäre schön, wenn der E-Sport eines Tages in ähnlicher Weise wahrgenommen wird wie die herkömmlichen Sportarten.

"Sogar meine Mutter will 'Killerspiele' verbieten"

gamona: Wie stehst du denn zum Thema „Killerspiele“?

Julia Syrer: Ich will mir kein Urteil anmaßen, ob irgendwelche Spiele irgendwelche Auswirkungen auf irgendwelche Personen haben könnten, die psychisch und sozial vielleicht nicht so gefestigt sind wie andere. Was mich nur ärgert ist, dass das Thema in der Öffentlichkeit so einseitig behandelt wird, und insbesondere die Politiker geschmacklose Vergleiche mit Kinderpornografie und Drogen ziehen.

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"Killerspiele"-Demonstration vor dem Brandenburger Tor in Berlin.
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Dadurch bekommen vor allem die älteren Generationen, die sich nicht damit auseinander setzen, ein völlig falsches Bild von dem, was wir eigentlich machen. Sogar meine eigene Mutter hat mir geraten, ich solle mich für ein Verbot von Killerspielen aussprechen. (verdreht die Augen) Eigentlich läge es in der Verantwortung der Politiker und Medien, dort für Aufklärung zu sorgen.

gamona: Erst letzte Woche wurden in Berlin, Köln und Karlsruhe Demonstrationen veranstaltet, bei denen sich auch mal die Spieler Gehör verschafften. Bei der Masse an E-Sportlern: Wäre es nicht sinnvoll, wenn ihr auch mal auf die Barrikaden gehen würdet?

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Das Thema Spielesucht ist in Korea bereits ein akutes Problem.
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Julia Syrer: Ich denke in jedem Fall, dass solche Aktionen etwas bringen – zumal es die einzige Möglichkeit für den Bürger ist, seinem Unmut Luft zu machen. Allerdings finde ich schade, dass dadurch wiederum nur gegenüberliegende Fronten entstehen. Statt einfach nur zurück zu schießen sollten wir viel eher in Dialog treten.

gamona: Korea hatten wir vorhin schon angesprochen. Dort ist der E-Sport ja aus ganz anderen Gründen ein wenig in Verruf geraten.

Julia Syrer: Ja, das Thema Spielesucht beobachtet man auch hierzulande mit Sorge – zumal bei zunehmender Professionalisierung auch der Leistungsdruck steigt. Aber auch bei herkömmlichen Sportarten ist in dieser Hinsicht nicht alles eitel Sonnenschein, bei den ganzen Doping-Skandalen. Allerdings weiß ich aus Korea auch nur das, was man aus den Medien hört – ich weiß nicht, wie es dort wirklich ist.

"Mit Spaß hat das nichts mehr zu tun"

gamona: Was überwiegt: die Sorge oder doch ein wenig der Neid? Schließlich sind die Starcraft-Spieler dort Superstars, die in riesigen Arenen auftreten.

Julia Syrer: Natürlich denkt man sich hin und wieder: Das wäre mal toll, in einem solchen Stadion aufzutreten. Aber man macht sich da als Außenstehender sicherlich falsche Vorstellungen: Die Profis dort trainieren extrem hart, zehn Stunden am Tag etwa – mit Spielen und Spaß hat das kaum mehr was zu tun. Auch die psychische Belastung, wenn man verliert, ist sehr viel schwerer.

gamona: Du spielst ja nun aber auch nicht wenig. Warst du auch schon mal an dem Punkt, wo du gedacht hast: Vorsicht, jetzt nimmt es überhand?

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Julia Syrer: "Spiele-Leidenschaft ist nicht gleich Spielesucht."
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Julia Syrer: Vor allem in der Pubertät habe ich schon sehr viel gespielt – ich würde es aber nicht als Sucht bezeichnen, eher als Leidenschaft. Starcraft ist in der Hinsicht eher harmlos, weil es wettbewerborientiert ist – gefährlicher sind Rollenspiele, bei denen man Teil einer Community ist und motiviert wird, immer weiter zu spielen. Deshalb habe ich auch nie mit World of Warcraft angefangen. (lacht)

gamona: Was glaubst du, macht die „Faszination Starcraft“ aus, sodass es selbst nach Jahren von so vielen Menschen gespielt wird?

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Auch nach zehn Jahren bietet Starcraft immer noch Neues.
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Julia Syrer: Das ist eine schwere Frage. Es macht einfach Spaß – immerhin spiele ich es jetzt schon zehn Jahre. Diese lang anhaltende Faszination kommt wahrscheinlich daher, dass man sich immer weiter entwickeln kann, immer noch etwas Neues entdeckt und neue Strategien erfindet. Zudem entwickelt sich das Spiel selbst ja auch immer noch durch neue Patches weiter.

gamona: Mit WoW hast du ganz bewusst nicht angefangen und auch kein anderes MMO ausprobiert: Wenn Blizzard nun mit ihrem Next-Gen-MMO, an dem sie ja arbeiten, ein „World of Starcraft“ ankündigen – würdest du dann schwach werden?

Julia Syrer: Mit Sicherheit. Ich habe die letzten zehn Jahre meines Lebens mit Starcraft verbracht und liebe dieses Spiel und alles, was damit zu tun hat. Von daher würde ich auf jeden Fall mal reinschauen.

gamona: Julia, vielen Dank für das Gespräch. Und toitoitoi für den Beta-Key!