In unserem „Starcraft 2: Heart of the Swarm“-Guide nehmen wir euch mit auf eine Reise durchs neue Strategiespiel von Blizzard. Wir diskutieren die Einheiten, ihre Gattungen und Mutationen, geben Tipps zu Kerrigan und weitere Hinweise, wie ihr gut durch die Kampagne kommt.

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Die Kampagne von Heart of the Swarm unterscheidet sich grundlegend vom Multiplayer-Spiel. Zum einen sind einige Fähigkeiten anders verteilt, und zum anderen gibt es Einheiten, die man so im Multiplayer-Modus gar nicht sieht.

Weiterhin ist Kerrigan selbst noch eine extrem starke Figur, die durch geschicktes Nutzen ihrer Fähigkeiten Schlachten zugunsten ihres Schwarmes lenken kann. Blizzard will mit diesem Add-on vor allem die Anpassungsfähigkeit des Schwarmes hervorheben, und dies spiegelt sich vor allem in 2 Mechaniken wider:

Gattungen
Die wichtigsten Einheiten erhalten früher oder später so genannte Evolution Missions. In dieser Mission bekommt man anhand eines kleines Beispieles die Stärken von jeweils 2 Modifikationen der Basiseinheiten gezeigt. So kann man einen Zergling zum Beispiel zu einem Raptor, der Klippen hoch- und Feinde anspringen kann, oder einem Swarmling mutieren lassen, bei dem gleich 3 Zerglinge statt der üblichen 2 aus einem Ei schlüpfen.
Allerdings ist Vorsicht geboten! Diese Wahl ist endgültig.

Mutationen
Im Gegensatz zu Strains kann man Mutationen zwischen jeder Mission wechseln. Diese wirken sich aber nicht so stark aus wie die Strains und sind eher kleinere Verbesserungen, wie etwas mehr Leben oder erhöhte Angriffsgeschwindigkeit.

Im Folgenden nehmen wir uns sämtliche Einheiten, ihre Gattungen und Mutationen vor.

Einheiten: Zergling

Zerglinge sind kleine und billige Einheiten. Da sie kein Vespingas kosten und man pro Ei 2 von ihnen bekommt, sind sie schnell und in großen Massen baubar. Zerglinge sind auch mit die schnellsten Bodeneinheiten der Zerg und können deshalb in kürzester Zeit an jeden Punkt der Karte gelangen.

Das macht sie optimal als Unterstützung oder Eingreiftrupps gegen feindlichen Angriffe. Dank ihrer geringen Kosten kann man sie auch bedenkenlos als Kanonenfutter verwenden, um zum Beispiel das Feuer feindlicher Stellungen auf sich zu ziehen, bis man seine wertvolleren Einheiten in Position gebracht hat. Zerglinge können, sobald man ein Baneling-Nest besitzt, zu Banelingen mutiert werden.

Gattung: Raptor

Der Raptor macht aus dem Zergling einen noch tödlicheren Nahkämpfer und verbessert seine Fähigkeiten als schnelle Offensiveinheit. Mit dieser Gattung erlernt der Zergling das Springen und nutzt es, um entweder schneller in den Nahkampf zu gelangen, indem er Feinde anspringt, oder um Klippen zu überbrücken und so Verteidigungsstellungen zu umgehen.

Gattung: Swarmling

Diese Gattung erlaubt es, statt zwei Zerglingen gleich drei aus einem Ei schlüpfen zu lassen. Dies macht ihn noch kosteneffizienter und man kann gegnerische Basen und Armeen mit Zerlingen „totwerfen“, da sie weniger Zeit brauchen, um aus den Eiern zu schlüpfen.

Mutationen

Gehärteter Panzer: Diese Mutation erhöht die Lebenspunkte eines Zerglings um 30%. Nützlich vor allem, wenn man sie als Kanonenfutter einsetzt, da es den Gegner mehr Zeit kostet, diese zuerst auszuschalten.

Adrenalinübersättigung: Dadurch erhalten Zerglinge 50% schnellere Angriffsgeschwindigkeit, was ihren Schadensoutput drastisch erhöht. Zusammen mit der Raptor-Gattung werden sie dadurch wahre Killermaschinen.

Metabolismusschub: Durch Metabolismusschub bekommen Zerglinge 60% erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit. Dies erlaubt es ihnen, schnell an wichtige Punkte der Karte zu gelangen. Allerdings wird diese Mutation im Kampf selbst weniger wert, wenn man sich für die Raptor-Gattung entscheidet.

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