Blizzard hat erneut den Bannhammer bei Overwatch geschwungen. Dabei ging es dieses Mal hauptsächlich um die Region Korea, in der offenbar eine ganze Menge Cheater unterwegs waren. Mehr als 10.000 Overwatch-Accounts soll die Welle erwischt haben.

Overwatch - Über 10.000 Accounts gebannt

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Overwatch hat wieder ein paar weniger Cheater.
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Laut dem Forum-Post (übersetzt durch VentureBeat) ging es bei diesem Overwatch-Bann-Marathon um eine ganz besondere Art des Cheatens. "Nuking" nennt sich diese Form des Schummelns, bei dem eine DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service) an die anderen Spieler gesendet wird. Dadurch wird die Internetverbindung der Overwatch-Spieler gestört, was für sie natürlich in solch einem Shooter ein extremer Nachteil ist. Korea ist davon mehr betroffen, weil Overwatch dort auch in Internetcafés kostenlos gespielt wird.

Kampf gegen Windmühlen?

"Wir versuchen eine möglichst angenehme Spielumgebung für unsere Spieler zu schaffen und zu liefern, die sich an die Regeln halten. Das ist eine der größten Ziele für uns", heißt es in dem Post zu Overwatch. "Wir unternehmen alle möglichen Schritte, um Spieler zu stoppen, die Nuking-Programme erschaffen, verteilen oder nutzen."

Natürlich wird es immer Cheater in Online-Spielen geben. Das lässt sich auch bei Overwatch nicht vermeiden. Ziel ist es, ihnen die Arbeit immer wieder zu erschweren, bis sie aufgeben. Und genau dazu zählen auch die Banns.

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