Viele Mythen und Legenden ranken sich um die kommende Overwatch League, eine von Blizzard im letzten Jahr angekündigte eSport-Liga für ihren neuen First-Person-Shooter-Hit. Auch deshalb, weil Blizzard bisher nur spärlich Informationen an die Öffentlichkeit gab.

Nun gab der Konzern die Spielergehälter sowie darin enthaltenen Boni bekannt, die jedes Team an einen vertraglich gebundenen Spieler abtreten muss. So sollen Spieler mindestens 50.000$ im Jahr verdienen, zusätzlich bekommen sie eine Krankenversicherung, die in den USA, anders als in Deutschland, nicht jedem Staatsbürger automatisch zusteht.

Außerdem im jeden Profivertrag enthalten sind Pläne für die Altersvorsorge sowie ein Gaming-Haus, in dem das Team inklusive Spieler, Trainer, Manager und anderen Angestellten unterkommen wird. Sollte ein Team diese Auflagen nicht erfüllen, droht die Entziehung der Liga-Lizenz - bei einem Beitrittspreis von teilweise mehr als 20 Millionen US-Dollar ein teurer Spaß.

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Ob die Overwatch League wirklich erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten.Wir haben unsere Bedenken. Grundsätzlich ist dies aber ein guter Schritt: Er zeigt, dass Blizzard sich um seine Profispieler kümmern will und wird. Auch wenn Zyniker behaupten werden, dass es sich mit anderer Leute Geld deutlich leichter hantieren lässt, als mit dem eigenen.

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