Auf der BlizzCon 2014 präsentierte Blizzard die erste neue IP seit 17 Jahren. Der Shooter Overwatch erscheint vorerst exklusiv auf dem PC, und wird wohl weder eine Singleplayer-Kampagne, noch Mod-Support besitzen. Auch steht noch nicht fest, ob es Free-To-Play oder ein Vollpreis-Titel wird.

Overwatch - Keine Singleplayer-Kampagne, keine Infos zu einer möglichen Konsolen-Version

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Overwatch ist Blizzards Shooter, auferstanden aus Titan
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Endlich wissen wir, wie Blizzards Mammut-Projekt Titan wohl ausgesehen hätte, denn als Titan fallengelassen wurde, entstand aus den Überresten der Shooter Overwatch im Pixar-Stil.

Der 6v6-Shooter konzentriert sich hauptsächlich auf einen kompetitiven Multiplayer-Modus. Man versprach auf der BlizzCon 2014 bei der Vorstellung allerdings eine Art Adventure-Modus, der die Storyline vertiefen soll. Wie der aussehen wird, hat Game Director Jeff Kaplan nun mitgeteilt. Es wird wohl definitiv keine Singleplayer-Kampagne werden. "Ich denke nicht, dass wir jemals eine Singleplayer-Kampagne machen werden", so Kaplan. "Das liegt einfach an der Art und Weise wie diese Charaktere funktionieren... Sie sind cool, wenn man sie kombiniert. Einige funktionieren alleine aber nicht so gut. Solange wir keine Kampagne erstellen, in der es darum geht, andere Charaktere zu unterstützen, werden Support-Charaktere wie Mercy einfach nicht funktionieren."

Die Storyline solle stattdessen über Voice-Acting während der laufenden Matches vertieft werden, und die Beziehungen der Charaktere untereinander und die allumfassende Story aufzeigen. Einige Storyelemente wie eine mysteriöse Tür in der Map Temple of Anubis werden dagegen lediglich außerhalb des Spiels erklärt. Auch die Geschichte mit den beiden Kids aus dem Cinematic Trailer soll so fortgesetzt werden. "Ich kann euch nicht sagen, wohin sich das alles bewegen wird, aber ich kann sagen, dass wir eine großartige Cinematic-Abteilung haben, und sie ist schon ganz heiß auf dieses neue Universum."

Wie man weiß, will Blizzard mit der Zeit auch neue Charaktere einführen, da man das Overwatch-Universum als eine Quelle der unendlichen Möglichkeiten sehe. Man bezweifle zwar, dass es am Ende um die 800 Helden werden, aber die Fülle an Ideen und Möglichkeiten, das Universum zu erforschen, fasziniere und sporne Blizzard an.

Da einige Stimmen in Overwatch eine direkte Konkurrenz zu Valves Team Fortress 2 sehen, stellt sich hier natürlich die obligatorische Hut-Frage. Wird es die Möglichkeiten für Community-Mods, sowie Skins geben? Ja bei Charakter-Modifikation was das Aussehen betrifft, nein zu Mod-Support.

Die Fähigkeiten der Charaktere bleiben unantastbar, denn Kaplan könne sich nicht vorstellen, dass man beim Reaper etwa die Fähigkeit des Shadow Walk gegen einen Greifarm eintauschen wolle. Ganz direkt werde man zwar auch keine Hüte designen, und etwa dem Reaper aufsetzen können, doch die Gesichter und die Bekleidung sollen sich durchaus modifizieren lassen. Mod-Support werde es vorerst aber nicht geben. Allerdings weist Kaplan darauf hin, dass man bei Blizzard schon immer die Community in Sachen Mods unterstützt habe. Ein Hinweis?

Bedeckt hält sich Blizzard allerdings was eine mögliche Konsolenversion und was das Bezahlmodell angeht. Es sei noch nicht sicher, ob Overwatch ein Free-To-Play-Titel oder ein Vollpreis-Spiel wird. "Wir wollen, dass es ein fairer Deal wird. Wir wollen nicht, dass sich die Leute betrogen fühlen", versichert Kaplan.

Wer das Spiel selbst antesten möchte, kann sich bereits für die BETA anmelden.

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