In der deutschen eSport-Szene von FIFA 18 kommt es derzeit zu Tumulten. Der Grund dafür sind zwei Profis, die sich angeblich vor einem Match gegeneinander abgesprochen haben, um so den Ausgang im Vorfeld festzulegen. Nun werden die der Wettbewerbsverzerrung beschuldigt.

In der deutschen eSport-Szene gibt es Betrugsvorwürfe.

Hier geht es um die Profis Lukas "Sakul" Vonderheide und seinem Teamkollegen Matthias "STYLO" Hietsch. Beide sind beim FOCUS CLAN unter Vertrag und wollten sich für den FUT Champions Cup auf der Xbox One qualifizieren. Um dies zu schaffen, müssen Spieler die Top 64 der Rangliste erreichen. Teils werden dabei bis zu 40 Spiele pro Wochenende fällig, um den Vorentscheid auszutragen. So kam es, dass Sakul und STYLO zufällig aufeinander getroffen sind. Während Sakul bereits qualifiziert war, durfte sich sein Teamkollege mit einem Stand von 33 Siegen und zwei Niederlagen keinen Fehltritt mehr leisten. Als das Match begann, nahm Sakul den Ball, versenkte ihn im eigenen Tor und verließ die Partie. So schenkte er seinem Kollegen den Sieg.

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Wettbewerbsverzerrung in FIFA 18?

Im Vorfeld sollen die beiden miteinander telefoniert haben. STYLO behauptet aber, dass er seinen Kollegen nie zu dem Eigentor in FIFA 18 aufgefordert hätte. Er habe ihm lediglich gesagt, dass er 33:2 steht. Danach hätte Sakul aufgelegt. Trotzdem verpasste STYLO am Ende die Qualifikation um fünf Plätze. Sein Teamkollege Sakul hat sich nach dem Aufschrei aus der Community selbst dazu entschieden, auf seinen Platz im Turnier zu verzichten, um Fairplay zu gewährleisten.

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