Auf einer Konferenz sprach ESPN-Präsident John Skipper über den wachsenden E-Sport. Dabei teilte er mit, dass E-Sport für ihn kein echter Sport sei, sondern mehr eine Art Wettbewerb.

eSports - ESPN-Präsident John Skipper: E-Sport ist kein Sport

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Eigentich möchte man ja meinen, dass die Kollaboration zwischen dem größten US-Sportsender ESPN und E-Sport-Organisatoren wie MLG und ESPNs verstärktes Engagement im E-Sport ein positives Zeichen dafür sei, dass der E-Sport endlich angekommen ist. Wenn ESPN E-Sport schon ausstrahlt, muss das doch heißen, dass der Sender ihn auch als Sport anerkennt?

Pustekuchen, wie ESPN-Präsident John Skipper auf einer Konferenz während der Code/Media Series: New York mitteilte. Auf die Frage, was seine Meinung zum E-Sport sei, antwortete er, "Das ist kein Sport, es ist ein Wettbewerb. Schach ist ein Wettbewerb. Checkers ist ein Wettbewerb. Persönlich interessiere ich mich eher für echten Sport."

Im Juli diesen Jahres übertrug ESPN über ESPN2 das DotA 2 Turnier The International, das vom 18. bis zum 21 Juli in Seattle stattfand. Schon damals reagierten die Zuschauer teilweise mit Unverständnis. "Warum läuft da irgend so ein World of Warcraft Scheiß auf ESPN2? Das ist kein Sport!!! Keiner dieser Kerle ist auch nur ansatzweise athletisch", lautete einer der vielen Kommentare der Zuschauer.