Bislang schienen die Mechanismen der ESL zu funktionieren, denn die Urteile der Admins wurden meistens von den Spielern akzeptiert. Beim Clan Coldgame nimmt das Ganze nun neue Formen an, denn der Clan zieht gegen die ESL vor Gericht. Der Grund: Angeblich soll ein Spieler des Clans in einem Qualifikationsmatch für die ESL Pro Series in Counter-Strike 1.6 einen Aimbot benutzt haben.

Die ESL Admins hatten diesen in einer Demo erkannt und daraufhin den Clan von der laufenden Saison ausgeschlossen. Laut Coldgame habe jedoch kein Mitglied gecheatet und daher sah der Clan keine andere Lösung, als den Gang vor Gericht.

Für Turtle Entertainment, den Betreiber der ESL, bleibt zu hoffen, dass dies ein Einzelfall bleiben wird. Allein für den ersten Gerichtsgang mussten nämlich rund 53 Seiten zum Fall verfasst werden. Der Anhang hierzu war noch einmal über 100 Seiten dick.

Ob die Richterin einschlägige Counter-Strike 1.6 Erfahrung hat, ist bislang leider nicht bekannt.